Ein Trip in den Frühling.

Zu den Märzenbechern wandern, ist für jede Naturfreundin und jeden Naturfreund fast jährlich ein Muss. Wir hatten uns dafür die Gegend um Hirschroda ausgesucht. Die Wanderung war in unserem Jahresprogramm für den 18.3. ausgeschrieben und der Zeitpunkt war gut gewählt. Die Fußwanderung begann gegen 9:30 Uhr vom Bahnhof Camburg entlang des Radwanderweges in Richtung Döbritschen. Nach dem Freibad querten wir Straße und Bahnlinie und gingen einen Weg parallel der Bahnlinie bis zur Eisenbahnschranke in Döbritschen. Wir folgten vom Ort dem in der Karte gekennzeichneten Wanderweg bis zum Waldrand. Hier bogen wir links vom Wanderweg ab und erklommen auf einem wenig begangenen Pfad die Höhe. Oben angekommen erblickten wir eine große Waldfläche über und über bestanden mit Märzenbechern. Entlang der Waldkante näherten wir uns Hirschroda, um vor dem Ort zum Waldstück, Lohholz benannt, abzusteigen. Auch hier ein großes Areal mit unzählige Märzenbechern in voller Blühte. Diese Stelle scheint bekannter zu sein, wir begegneten dort mehreren Wanderern. Von Hirschroda folgten wir einem Feldweg über die Hochfläche nach Dornburg. Für Mittag war in der Gaststätte "Brauhaus" das Essen bestellt. Obwohl wir mit 21 Personen anrückten, ging es in der Gaststätte recht zügig. Die Wirtsleute hatten uns ihren Speiseplan per E-Mail zugestellt und wir wählten bereits vor der Ankunft. Ein kleiner Bummel durch den Schlosspark und die Besichtigung des renovierten Marktplatzes rundeten unseren Ausflug ab und 15:34 Uhr stiegen wir in den Zug nach Jena. Wir hatten uns für die ca. 12 Kilometer Wanderstrecke genügend Zeit genommen, das Naturerlebnis stand im Vordergrund.

Text: Kl.Schimpke



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