Winterfreizeit der Thüringer Naturfreunde 2012
Gießübel

Der Landesverband der Naturfreunde Thüringens hatte für die Zeit vom 3.2. bis 5.2. eine Winterfreizeit im Naturfreundehaus Gießübel ausgeschrieben. Die Organisation und Vorbereitung lagen bei den Ripperger's aus Suhl. Von unser Jenaer Ortsgruppe reisten 4 Teilnehmer am Freitag gegen Mittag an. Außer den Suhlern waren noch Naturfreunde aus Erfurt und Gäste aus Franken angereist. Wir waren zusammen 18 Teilnehmer.
Unsere erste Aktion war, den Parkplatz am Naturfreundehaus für die noch erwarteten Teilnehmer vom Schnee zu räumen. Gegen Mittag waren alle angereist und es ging zu einer ersten Skitour zum Rennsteig. Wir fuhren mit den Autos zum Parkplatz an der Straße zwischen Kahlert und Neustadt, stiegen auf unsere Langläufer und los ging es in Richtung Masserberg. Strahlender Sonnenschein aber klirrende Kälte waren unsere Begleiter. Die Loipe war sauber gespurt und der verharschte Altschnee ließ ein zügiges Gleiten zu. Schnell waren die geübten Skifahrer den langsameren entschwunden, es ging aber keiner verloren.
Am Abend saßen wir dann wieder alle beieinander. Wegen der niedrigen Temperatur hatte keiner so recht Lust zum Abendbrot in die Gaststätte zu laufen. Die Organisatoren hatten vorgesorgt und stießen auf große Begeisterung, als Roland anbot, Bratwürste auf dem Rost zuzubereiten. Anschließend ließ uns Klaus Lehmann an seinen Reiseerlebnissen mit einem Bericht in Wort und Bild teilhaben.
Der Sonnabend begrüßte uns mit leichtem Schneefall. Es war nicht mehr ganz so kalt, wie am Tage zuvor. Einige zog es wieder auf die Loipe, andere wollten Schneeschuhe ausprobieren. Die Schneeschuh-Tour führte um Gießübel, wir brauchten also unsere Autos nicht zu bewegen. Wir trugen die Schneeschuhe durch den lang gezogenen Ort, erklommen die Höhe und stapften dann auf einsamen Wegen durch den Schnee. Zur Mittagsrast in der Triniusbaude fanden sich auch die Skiläufer ein. Nach einem steilen Abstieg durch den Wald kamen wir nachmittags in der Nähe des Naturfreundehauses wieder an.
Auch am Sonnabend Abend verzichteten wir darauf, in die Gaststätte zum Essen zu gehen. Dank der Vorsorge der Organisatoren und der Möglichkeiten im Naturfreundehaus wurde mit tatkräftiger Unterstützung, vor allem der Frauen, ein schmackhafter Kesselgulasch zubereitet, der allen vorzüglich mundete. Der Abend verlief ähnlich dem des Vortages, diesmal begannen die Reiseberichte mit der Vorführung von Rolands CD vom Gardasee.
Am Sonntagmorgen wurde gleich nach dem Frühstück in unseren Schlafräumen "rein Schiff" gemacht. Danach ging es nochmals in die Loipe. Wir wählten den gleichen Startpunkt wie am Freitag, liefen aber in Richtung Neustadt und kehrten am Dreiherrnstein ein. Viele Gleichgesinnte begegneten uns bei herrlichstem Sonnenschein. Gegen 15 Uhr waren wir zurück im Naturfreundehaus. Nachdem unsere Herberge so hergerichtet war, wie wir sie vorfanden, verließen wir diesen gastlichen Ort und startete zur Heimreise. Nochmals danke den Ripperger's und allen, die ihnen bei der Vorbereitung geholfen haben.

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4
Bild 5 Bild 6 Bild 7 Bild 8
Bild 9   Text und Bilder: Kl. Schimpke

Zurück zur Auswahl? ?