Pipin's Bustour.

Eigentlich ist diese Überschrift nicht ganz richtig, denn seine Frau Traute hat an der Vorbereitung dieser Fahrt großen Anteil und war auch unterwegs recht rege. Wie schon fünfmal in den vergangenen Jahren hatte Familie Böhnhardt diese Bustour organisiert. Sie führte uns zum Wildkatzendorf Hütschenroda im Hainich. Anschließend war ein Besuch der Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza geplant. Wir starteten Sonnabend früh. Um 7:30 Uhr stiegen die ersten in Zwätzen in den Bus und gegen 8:00 Uhr waren die letzten Fahrtenteilnehmer in Lobeda zugestiegen. Ein großer Bus, gefüllt bis auf den letzten Platz. Das hatte Günter und Traute wegen kurzfristiger Absagen noch viel zusätzliche Mühe bereitet. Bei guter Stimmung ging es dann auf Fahrt. Diese Fahrt ist immer so angelegt, dass sie auch für die von unseren älteren Mitgliedern geeignet ist, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. So stieg zwar der größte Teil von uns und unseren Gästen im Wildkatzendorf aus, die anderen fuhren gleich weiter nach Bad Langensalza zu einer Stadtbesichtigung. Jürgen hatte den Wildkatzenpfad vorher erkundet und bei trübem aber Regen freiem Wetter startete die Wandergruppe. Schade, dass die Sicht nicht so besonders war und wir die Wartburg und den Thüringer Wald nur schemenhaft wahrnehmen konnten. Der Rundweg war recht abwechslungsreich. Wir kamen zwar zur Fütterung im Katzengehege zu spät, konnten aber trotzdem einen Blick in das Gehege werfen und so diese scheuen und in der Wildbahn äußerst schwer zu entdeckenden Tiere erblicken. Als wir erneut im Ort ankamen, stand unser Bus schon wieder da und war zur Abfahrt bereit. Wir trafen unsere anderen Wanderfreunde in Bad Langensalza beim Italiener und speisten gemeinsam. Die Fahrtteilnehmer, die gleich nach Bad Langensalza weitergefahren waren, hatten an einer Stadtführung teilgenommen. Die Eindrücke davon schildert Günter wie folgt:
Die Stadtführerin, Frau Helbing, führte uns durch die Stadt und erklärte sehr anschaulich und spannend Details zur Stadtgeschichte, Denkmalen und Bauwerken. So haben wir zum Beispiel erfahren, dass Christoph Wilhelm Hufeland, der später als Professor auch in Jena wirkte, 1762 in Langensalza geboren ist. Zusätzlich zu üblichen Führungen konnten wir auch die großen Gewölbe unterm Rathaus besichtigen. Beeindruckt hat uns hier das in der Tiefe anstehende Travertin, was als wertvoller Baustoff Verwendung findet und zu Bad Langensalzas Reichtum beigetragen hat. Dieses konnte man an vielen Stellen in Bad Langensalza als verarbeiteten Baustoff entdecken. Den Besuchern viel wohltuend auf, dass die Innenstadt sehr sauber war, Müll und Graffiti suchte man vergebens. Es gäbe noch über vieles zu berichten, so über die Wasserachsen, die die Stadt durchziehen, über die Vielzahl der Türme und der langen und weitgehend erhaltenen Stadtmauer, die fachgerecht renovierten Fachwerkhäuser, die Begrünung der Innenstadt durch mediterrane Kübelpflanzen und nicht zuletzt über die Rumpelburg, einer Spieloase inmitten enger Altstadthäuser…. Friedensreich Hundertwasser lässt grüßen. Kurzum, mancher hat wohl den Beschluss gefasst, der Stadt nochmals einen Besuch abzustatten.
Der Nachmittag war frei für die individuelle Gestaltung, nur der Treff am Bus 17:30 Uhr war vorgegeben. Die, die am Vormittag wanderten, durchstreiften die historischen Altstadt. In den Gärten der Stadt trafen sich dann alle wieder. Es wurde viel gelacht und gescherzt. Es waren gute, fröhliche und erlebnisreiche Stunden, für die wir den Organisatoren hiermit nochmal danken. Der Bildanhang möchte einiges von der Stimmung bei dieser Tour wiedergeben.

Günter Böhnhardt, Klaus Schimpke

Bildanhang

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Die hier gezeigten Bilder sind Aufnahmen von
Günter Böhnhardt und Klaus Schimpke
Auswahl und Gestaltung K.S.

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