Paddeltour Potsdam 2011

Unsere diesjährige Bootstour war als Sternfahrt auf den Potsdamer Seen mit Standquartier ausgeschrieben. Wir hatten bei den Wassersportfreunden Pirschheide eine günstige Zeltmöglichkeit in ihrem Hafengelände gefunden und konnten die sanitären Anlagen des Bootshauses nutzen. Es hatten sich zu dieser Fahrt nur 3 Bootsbesatzungen gemeldet und wir reisten bereits am Sonnabend, den 18. 6. an. Wir schafften es gerade noch das letzte Zelt aufzubauen, als der Regen begann.
Das Wetter zeigte sich auch am folgenden Tag nicht von seiner besten Seite. Es war trüb, regnerisch und windig. Nachdem wir die Faltboote aufgebaut hatten, starteten wir zu einer Wanderung zu Fuß. Wir überquerten den Templiner See über die Eisenbahnbrücke und wanderten nach Caputh, suchten das Sommerhaus von Einstein, verzichteten aber auf eine Führung. Nach einem Mittagsmahl in einer Gaststätte setzten wir mit der Fähre bei strömendem Regen über. Der Rückweg zum Zeltplatz führte auf gut gepflegten Waldwegen entlang des Petzien Sees und des Templiner Sees.
Auch der folgende Tag, der 20.6. war kühl und windig. Nach dem Frühstück starteten wir. Als Ziel hatten wir Werder ausgesucht. Auf dem Schwielowsee erwartete uns ein so hoher Wellengang, dass wir die Tour abbrachen und entlang des Ufers bis zum Geltowgraben paddelten und über Petziener See zurück in ruhigere Gewässer gelangten. Am Nachmittag umrundeten wir noch den Hermannswerder und sahen uns Potsdam vom Wasser aus an.
Am Dienstag, den 21.6. fuhren wir mit unseren Faltbooten in nördliche Richtung, passierten den uns schon bekannten Judengraben, erreichten über die alte Fahrt den Tiefen See. Von hier bis zur Glienicker Brücke herrschte reger Schiffsverkehr. Auf dem folgenden Jungfernsee blieben wir am östlichen Ufer, bestaunten die historischen Gebäude und rasteten an der Heilandskirche. Wir konnten auch das Innere der Kirche besichtigen. Eine kleine Fotoausstellung im Innern der Kirche zeigte uns, dass dieses Bauwerk in der Zeit der deutschen Teilung unmittelbar Grenzgebiet war. Gewitterwolken mahnten uns zur Rückkehr, der Wind legte auch zu, doch es blieb trocken.
Am Mittwoch, den 22.6. konnten wir die Fahrt nach Werder nachholen. An diesem Tag war der Schwielowsee friedlich und nur kleine Wellen kräuselten sich. Wir umrundeten die Insel mit der Altstadt Werder, schade nur, dass wir am Ostufer der Insel keine geeignete Landestelle fanden, um zu einer Besichtigung auszusteigen. Am Abend gab es noch eine Unwetter-Warnung, doch wir hatten da schon unsere Boote auseinander genommen und eingepackt.
Am 23.6. rüsteten wir zur Heimfahrt. Die Gastfreundschaft der Potsdamer Kanuten und die Hilfsbereitschaft der Hafenmeisterin hat uns sehr gefallen und wir bedanken uns hiermit noch einmal. Es kam uns sehr gelegen, dass wir einen überdachten Essensplatz nutzen konnten, denn bei dem unbeständigen Wetter hätten wir mit unseren kleinen Zelten einige Probleme gehabt.

Kl.Schimpke

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Bild 8-12,14-17,19-22 Ruth Schulze
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