Landeswandertag der Thüringer Naturfreunde am Samstag den 27. August

Diesmal haben die Jenaer Naturfreunde zur gemeinsamen Wanderung der Thüringer Naturfreunde über die Berge am schönen Saaletal eingeladen. Heidi Müller hatte sich um die Auswahl der Wanderrouten gekümmert und die notwendigen Wanderleiter eingewiesen. Zur Teilnahme hatten sich Wanderlustige aus den Ortsgruppen Suhl, Jena, Gotha und Ruttersdorf sowie von der Landesleitung in Erfurt angekündigt. Pünktlich am Abend vor dem Wandertag änderte sich das Wetter. Nach der großen Hitze von über 35°C zogen viele Wolken daher. Die damit einhergehende Abkühlung auf etwa 20°C war ja ganz angenehm, aber dass es gleich am Morgen mal stärker mal schwächer Wasser vom Himmel gab, war nicht so schön.
10:00 Uhr war Treffpunkt auf dem Parkplatz am Sportforum. Trotz des schlechten Wetters waren alle gekommen, sogar noch ein paar mehr, so dass 51 Wandersleute nur noch darauf warteten, dass es endlich losgeht. Gemeinsam marschierten wir unter vielen Regenschirmen los. An den Teufelslöchern erzählte uns Walter Teuschel wissenswertes über die Geologie in diesem Gebiet und warum die Häuser auf der Sophienhöhe nicht so ganz sicher stehen. Nach der Wissenschaft erfolgte dann der scharfe Start.
Strecke 1 ca. 14 km
Die Weitwanderer machten sich unter Heidis Führung zuerst auf die Strecke. Beim Aufstieg neben der Sophienhöhe, an den in exponierter Lage errichteten Wohnhäusern vorbei, steil hinauf zur mittleren Horizontale wurden wir trotz des Regens warm und konnten dieses oder jenes Kleidungsstück im Rucksack verstauen. Vor allem Stefan Ripperger mit Kleinkind auf dem Rücken und die beiden Opas mit dem leeren Kinderwagen hatten den erwünschten Trainingseffekt. Auf der Horizontale in Richtung Ziegenhain konnten wir uns etwas erholen, bevor uns der Weg weiter steil hinauf auf das Kernbergplateau brachte. Ab den Teufelslöchern sind wir ca. 220m aufgestiegen. Durch den nassen Wald und über nasse Wiesen erreichten wir "Renates Aussicht", "Dietrichstein" und den "Fernsehmast" bei 366m. Nachdem auf der weglosen Hochfläche der richtige Einstieg gefunden war, mußten wir über glatte Wurzeln und nasse, rutschige Wege wieder zur Horizontale absteigen. Der Regen hatte jetzt fast aufgehört. Der Weiterweg durch die Diebeskrippe hindurch zum Fürstenbrunnen und den Fahrweg hinunter nach Wöllnitz war dann nicht mehr schwierig.
Strecke 2 ca. 9 km
Lothar führte die anderen Wanderer auf der Horizontale mit der wunderbaren Aussicht ohne Umwege nach Wöllnitz. Unterwegs hatte er reichlich Gelegenheit Informationen über Stadt und Landschaft mitzuteilen. Von der Diebesgrippe führte die Wanderung dann ins Tal hinab. Die Wege waren glitschig und aufgeweicht, doch alle kamen unten gut an.

Unsere Organisatoren hatten uns in der Schencke "Zur Schönen Aussicht" angemeldet. Die vorgesehene Bewirtung im Biergarten am Teich mußte wegen des Wetters in die Gaststätte verlegt werden. In der Gaststätte "Zur Schönen Aussicht" gab es ausreichend Getränke, Bratwurst und Rostbrätchen, so dass alle gestärkt die letzten 2 km zum Parkplatz zurücklegen und nach Hause fahren konnten. Bei schönerem Wetter wären die Touren sicher länger gewesen, aber der Spaß hielt sich bei der Nässe in Grenzen.

GünterMüller

Bildanhang

Bilder: Kl.Schimpke
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